Rund um die Frage, wie konkret das Interesse des FC Bayern am spanischen Welt‑ und Europameister Dani Olmo vom FC Barcelona ist herrscht große Verwirrung. Das Portal fussball-news.de berichtet nun über Neuigkeiten. Demnach haben die Münchener Interesse und planen für das kommende Wintertransferfenster eine Offensive.
Olmos Situation in Barcelona
Drei Monate nach dem WM‑Triumph mit Spanien hat Olmo sportlich keinen festen Platz im Barça‑Team. Zwischen La Liga und Champions League stand er in dieser Saison dreimal in der Startelf und fünfmal als Joker auf dem Platz. Trotz seiner technischen Klasse und Vielseitigkeit setzt Trainer Flick häufiger auf Fermín López.
Barcelona verweist dennoch auf die langfristige Planung mit dem Offensivspieler. Sein Vertrag läuft bis Juni 2030, ausgestattet mit einer willkürlichen Ausstiegsklausel von 500 Millionen Euro, die faktisch keine Rolle spielt. Laut Diario Sport würde der Klub erst bei Angeboten im Bereich von 80 bis 90 Millionen Euro überhaupt gesprächsbereit werden. Sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 60 Millionen Euro – in etwa jener Summe, die Barça im Sommer 2024 an RB Leipzig überwies.
Kompany setzt sich für Transfer ein
Der deutsche Meister bereitet Berichten zufolge einen konkreten Vorstoß für Januar vor. Die Münchner suchen zusätzliche Kreativität und Flexibilität für die Offensive – Attribute, die Olmo wie kaum ein anderer mitbringt. Treibende Kraft hinter dem möglichen Transfer soll Trainer Vincent Kompany sein, der Olmo als idealen Baustein für sein Positionsspiel sieht.
Noch liegt in Barcelona kein offizielles Angebot vor. Hinter den Kulissen laufen jedoch die Vorbereitungen, und Olmos Name wird über Vermittler bereits bei mehreren Topklubs platziert.
Interesse aus Europa – und darüber hinaus
Vor allem die Premier League beobachtet die Lage aufmerksam. Manchester United, Manchester City, Liverpool, Arsenal, Chelsea und Tottenham sollen über die mögliche Verfügbarkeit informiert worden sein und prüfen derzeit die Rahmenbedingungen eines Transfers.
Auch aus Saudi-Arabien gibt es Bewegung: Al‑Hilal soll über Olmos Situation detailliert informiert worden sein.
Barças finanzielle Lage als möglicher Faktor
Sportlich genießt Olmo weiterhin einen hohen Stellenwert. Doch die angespannte wirtschaftliche Situation des Vereins könnte die Tür für Gespräche öffnen. Barcelona benötigt Einnahmen, um selbst auf dem Transfermarkt aktiv werden zu können – insbesondere für Verstärkungen in der Defensive. Ein Verkauf Olmos wird deshalb nicht grundsätzlich ausgeschlossen, auch wenn die offizielle Linie lautet, dass der Spieler nicht zum Verkauf steht.
Olmos Haltung – und seine Vergangenheit
Laut Marca ist Olmo „bei Barcelona glücklich“ und ein Abschied sei ihm „nicht in den Sinn gekommen“. Der Offensivspieler ist eng mit dem Klub verbunden: Er wurde in La Masia, der Jugendakademie des FC Barcelona, ausgebildet, wechselte später zu Dinamo Zagreb, bevor er viereinhalb Jahre lang bei RB Leipzig unter Vertrag stand und dort zum internationalen Topspieler reifte.
Wirbel um den spanischen Techniker
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