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Cristiano Ronaldo im Feuerkreis: Zwischen Selbstkrönung, Seleção‑Eklat und der Jagd nach 1000 Toren

Cristiano Ronaldo hat in den vergangenen Tagen erneut bewiesen, dass er nicht nur einer der größten Spieler seiner Ära ist – sondern auch einer der polarisierendsten. In einem vielbeachteten Interview mit CNN Portugal (allerdings aus dem Jahr 2025) sprach der 41‑Jährige offen über seinen Status, seine Zukunft und die mangelnde Wertschätzung, die er empfindet.

„Ich bin der Beste der Geschichte, Punkt.“ – Ronaldos Selbstbild im CNN‑Interview

Im Gespräch mit CNN zeigte sich der Portugiese kompromisslos. Die Frage nach seinem Platz in der Fußballgeschichte beantwortete er ohne Zögern:

„Ich bin der Beste der Geschichte, Punkt. Die Zahlen sprechen für sich.“

Mit 980 Toren in 1337 Profispielen sieht sich der Portugiese an der Spitze des Weltfußballs – unabhängig davon, ob er die magische Marke von 1000 Treffern noch erreicht. Selbst eine geringere Ausbeute würde daran nichts ändern:

„Selbst wenn es 920, 925 oder 930 wären – ich bin der Beste.“

Doch es war nicht nur die Selbstkrönung, die das Interview prägte. Der 41-Jährige klagte offen über fehlende Anerkennung:

„Die Menschen würdigen meine aktuelle Form und meine Tore nicht ausreichend.“

Rückkehr mit Tor – und ein Verband, der über eine Sperre nachdenkt

Sportlich meldete sich Ronaldo nach dem Nationalmannschaftsdrama eindrucksvoll zurück. Beim 3:0‑Sieg von Al‑Nassr gegen Diriyah stand er nach rund 20 Minuten goldrichtig und erzielte das 1:0 – sein 980. Karrieretor.

Doch die Szene konnte nicht über die Turbulenzen der vergangenen Wochen hinwegtäuschen. Der portugiesische Verband FPF hat Ronaldo nach seiner eigenmächtigen Abreise aus dem Seleção‑Camp vorläufig suspendiert. Hintergrund ist ein Zerwürfnis mit Trainer Jorge Jesus, der laut Ronaldo ein Versprechen gebrochen habe.

Der Superstar entschuldigte sich schriftlich bei seinen Mitspielern und den Fans – doch die Zukunft bleibt unklar.

Seleção‑Zukunft: Abschiedsspiele statt Rücktritt

Damals betonte Ronaldo im CNN‑Interview, dass seine Nationalmannschaftskarriere nicht beendet sei. Er wünsche sich weiterhin Einsätze im Portugal‑Trikot:

„Ein oder mehrere Abschiedsspiele“ schweben ihm vor.

Die aktuelle Lage lässt hingegen gegensätzliches vermuten.

Verbandspräsident Pedro Proenca hat bereits versöhnliche Töne angeschlagen – doch Ronaldo macht deutlich, dass seine Rückkehr auch von der Situation im Trainerstab abhängt.

Karriereende? Ronaldo lässt alles offen

Auf die Frage nach seinem endgültigen Abschied aus dem Profifußball reagierte Ronaldo überraschend unbestimmt:

„Ich weiß nicht, was morgen passieren wird. Vielleicht wache ich unmotiviert auf und will nicht mehr spielen. Ich weiß es einfach nicht.“

Ein Satz, der für den portugiesischen Superstar eher untypisch klingt, stellt er doch stets seinen Hunger nach mehr an den Pranger.

 

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