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Eintracht Frankfurt Stadion
Quelle: pixaby

Sechs Gegentore, ein bitterer Abend: Leipzig zerlegt Frankfurt. Eintracht Frankfurt hatte den Ball, kam zu Chancen – und ging trotzdem mit einer 0:6-Niederlage vom Platz.

Früher Schock und Leipziger Doppelschlag

Dabei dauerte es keine Minute, bis Frankfurt erstmals hinterherlief. Nach einer Vorlage von Neil El Aynaoui kam Ezechiel Banzuzi zum Abschluss und brachte Leipzig in Führung (1.). Kurz darauf setzte sich Antonio Nusa gegen Nnamdi Collins durch. Nkunku stand in der Mitte bereit und schob zum 2:0 ein (5.). Die Eintracht brauchte Zeit, um sich von diesem Doppelschlag zu erholen.

Frankfurt findet spät ins Spiel

Danach wurde die Partie offener: Frankfurt kam zu Möglichkeiten, Jonathan Burkardt scheiterte jedoch an Leipzigs Torhüter Maarten Vandevoordt. Der rettete mehrfach und hielt seinen Kasten sauber. Dass Frankfurt zwischenzeitlich mehr Ballbesitz hatte, änderte wenig daran, dass Leipzig vor dem Tor viel entschlossener agierte.

Eintracht bricht vor der Pause auseinander

Kurz vor der Pause brach die Eintracht endgültig auseinander. Erst reagierte Nkunku nach einer Parade von Noah Atubolu am schnellsten und traf zum 3:0 (41.). Wenige Minuten später ließ Atubolu einen Schuss von Banzuzi nach vorne abprallen. Nkunku war erneut zur Stelle und machte seinen Hattrick perfekt (44.). Vier Gegentore in einer Halbzeit – für Frankfurt ein Absturz, der bereits Erinnerungen an eine frühere Niederlage in Leipzig weckte. 

Leipzig bleibt gnadenlos

Die Gäste verteidigten zu weit auseinander, verloren wichtige Zweikämpfe und fanden gegen die schnellen Angriffe der Sachsen kaum ein Mittel. Auch nach der Pause änderte sich daran wenig: Nusa erhöhte auf 5:0 (54.), Tidiam Gomis setzte in der Schlussphase den Schlusspunkt (89.).

Frankfurts Chancen, Leipzigs Konsequenz

Frankfurt hatte durchaus eigene Chancen. Doch Leipzigs Torhüter Vandevoordt parierte stark, während die Eintracht ihre Fehler in der Defensive nicht mehr auffangen konnte. So wurde aus einer zunächst offenen Partie ein Ergebnis, das die Frankfurter kaum fassen konnten. Man verlor wie vor einem Jahr mit 0:6 in Leipzig. Der Wahnsinn!

Schmerz und Selbstkritik nach dem Abpfiff

Nach dem Abpfiff sprach Jonathan Burkardt von einer „schmerzhaften Niederlage“ und entschuldigte sich bei den mitgereisten Fans. Trainer Adi Hütter kritisierte vor allem die fehlende Körperlichkeit und das Verteidigen. Viel Zeit, den Abend aufzuarbeiten, bleibt der Eintracht nicht. Schon am Freitag, 16. Oktober, wartet im Flutlichtspiel der 1. FC Köln.

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