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DFB Wappen umgeben von schwarz, rot und goldenen Deutschland Fahnen
Quelle: pixabay

DFB-Frauen drehen Topspiel gegen Japan: Bühl und Dallmann führen Deutschland zum nächsten Ausrufezeichen

Nach Australien-Sieg setzt die Mannschaft von Christian Wück auch gegen den Asienmeister ein starkes Zeichen

Die deutschen Fußballerinnen bleiben auf Erfolgskurs. Nur vier Tage nach dem überzeugenden 4:2 gegen Australien gewann die Mannschaft von Bundestrainer Christian Wück auch den nächsten Härtetest und bezwang Asienmeister Japan in Bremen mit 2:1. Trotz eines frühen Rückstands zeigte die DFB-Elf Moral, übernahm die Kontrolle über das Spiel und belohnte sich mit einem verdienten Erfolg.

Früher Schock durch Tanikawa

Deutschland begann engagiert und setzte durch Jule Brand sowie Linda Dallmann bereits in der Anfangsphase erste offensive Akzente. Dennoch waren es die Japanerinnen, die den ersten Treffer erzielten. Nach einem schnellen Angriff wurde Momoko Tanikawa in Szene gesetzt, ließ ihre Gegenspielerin aussteigen und traf sehenswert zur japanischen Führung (15.).

Der Gegentreffer brachte die Gastgeberinnen jedoch nicht aus dem Rhythmus. Stattdessen erhöhte die DFB-Auswahl den Druck und drängte Japan immer weiter in die Defensive.

Dallmann antwortet mit einem Traumtor

Vor allem über die linke Seite entwickelte Deutschland immer wieder Gefahr. Nach einem starken Zusammenspiel von Franziska Kett und Klara Bühl landete der Ball bei Linda Dallmann, die nicht lange fackelte und den Ball mit voller Wucht unter die Latte setzte. Der verdiente Ausgleich zum 1:1 (28.) war gleichzeitig der Lohn für die immer stärker werdende deutsche Phase.

Dallmann war auch darüber hinaus eine der prägendsten Spielerinnen der Partie. Die Mittelfeldakteurin war in vielen Aktionen präsent, kurbelte das deutsche Spiel an und sorgte immer wieder für gefährliche Momente im letzten Drittel.

Deutschland übernimmt die Kontrolle

Mit zunehmender Spielzeit wurde die Überlegenheit der DFB-Frauen immer deutlicher. Während Japan nach der Führung kaum noch zwingende Torchancen herausspielen konnte, erspielte sich Deutschland weitere Möglichkeiten.

Kurz vor der Pause fehlten Klara Bühl nur wenige Zentimeter zur Führung. Die Nationalspielerin setzte sich erneut stark über die linke Seite durch, ihr Abschluss strich jedoch knapp am Pfosten vorbei.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert. Deutschland bestimmte Tempo und Spielgeschehen, während Japan kaum noch Entlastung fand. Die Defensive der Gastgeberinnen präsentierte sich deutlich stabiler und ließ im zweiten Durchgang nahezu nichts mehr zu.

Bühl krönt ihre Gala mit dem Siegtreffer

Die Entscheidung fiel schließlich in der Schlussphase. Nach einer Vorlage der eingewechselten Melissa Kössler kam Klara Bühl frei im Strafraum zum Abschluss und traf souverän ins lange Eck zum umjubelten 2:1 (73.).

Mit ihrem Treffer krönte die Bayern-Spielerin eine herausragende Leistung. Über die gesamte Spielzeit gehörte sie zu den aktivsten und gefährlichsten deutschen Akteurinnen und war immer wieder Ausgangspunkt erfolgreicher Offensivaktionen.

Wück sieht sein Team auf dem richtigen Weg

Nicht nur der Sieg, sondern vor allem die Art und Weise des Auftritts dürfte Bundestrainer Christian Wück gefallen haben. Nach dem frühen Rückschlag bewies seine Mannschaft große Widerstandsfähigkeit, spielte mutig nach vorne und präsentierte sich über weite Strecken als geschlossene Einheit.

Auch Linda Dallmann und Kapitänin Sjoeke Nüsken hoben nach der Partie die gezeigte Moral und den starken Teamgeist hervor. Die Mannschaft habe gezeigt, wie sie mit schwierigen Situationen umgehen könne und als Einheit auftrete.

Acht Spiele ungeschlagen und viel Selbstvertrauen für die WM-Saison

Mit dem Erfolg gegen den WM-Mitfavoriten Japan baut Deutschland seine Ungeschlagen-Serie auf acht Spiele aus. Nach den überzeugenden Auftritten gegen Australien und Japan dürfen die DFB-Frauen mit viel Selbstvertrauen auf die nächsten Aufgaben blicken.

Die Leistungen von Linda Dallmann und Klara Bühl machten dabei den Unterschied. Gemeinsam führten sie Deutschland nach einem frühen Rückschlag zurück ins Spiel und sorgten dafür, dass die DFB-Frauen auch den zweiten hochkarätigen Härtetest innerhalb weniger Tage erfolgreich bestanden.             

 

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