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FUFACzz

FUFACzz: Herr Heidrich, zunächst einmal nachträglich alles Gute zum Geburtstag. Besser hätte Ihr persönlicher Ehrentag kaum laufen können: Im Derby gegen Zwickau krönten Sie Ihre Leistung mit einem Tor und einer Vorlage.

Wie haben Sie diesen besonderen Tag und die Emotionen rund um Ihren Treffer erlebt?

Finn Heidrich (20):„Es war der wahrscheinlich schönste Geburtstag meines Lebens. Die Emotionen die einem nach dem Tor durchströmen sind unbeschreiblich.“

Vor Ihrem Tor waren Sie gerade einmal zwei Minuten auf dem Platz.

Was hat Ihnen der Trainer vor Ihrer Einwechslung mit auf den Weg gegeben und mit welcher Einstellung sind Sie ins Spiel gegangen?

„Der Trainer hat mir gesagt ich soll vor allem defensiv viel mitarbeiten und alles reinhauen. Persönlich bin ich unfassbar motiviert ins Spiel gegangen, da das Spiel gegen Zwickau etwas besonderes ist. Dazu noch an meinem Geburtstag. Mehr Motivation ging an diesem Tag nicht.“

Nach Ihrem Treffer kannte der Jubel im Veilchen-Auswärtsblock keine Grenzen.

Wie fühlt es sich an, mit einem Derbytor einen ganzen Gästeblock zum Beben zu bringen?

„Das ist unbeschreiblich. Alle jubeln einem zu und freuen sich für einen. Das ist das schönste, was du als Fußballer erleben kannst.“

Sie sind durch Ihren Vater in die Nähe von Cottbus gezogen, nachdem er die Leitung des Nachwuchsleistungszentrums von Energie Cottbus übernommen hatte. Als ehemaliger Fußballprofi hat er Sie auf Ihrem Weg eng begleitet.

Wie stark hat Ihr Vater Ihre fußballerische Entwicklung geprägt und was konnten Sie von ihm lernen?

„Mein Vater hat meine Entwicklung sehr stark geprägt und ich bin über jede Kritik und Hilfe von ihm sehr dankbar, da ich weiß, dass das was er erzählt stimmt, da er diese Erfahrungen bereits gemacht hat.“

Welche Chancen, aber auch Herausforderungen brachte der Umzug in ein neues Bundesland für Sie als junger Spieler mit sich?

“Da ich die Region bereits kannte und auch Familie hier direkt um mich herum habe, ist mir der Umzug nicht schwer gefallen und ich habe mich sehr gut eingelebt.“

Über den Jugendbereich und erste Erfahrungen im Profifußball bei Energie Cottbus führte Ihr Weg schließlich nach Aue. Ihr Vater war dort ebenfalls bereits als Spieler und später als Geschäftsführer tätig.

Hat diese Verbindung Ihre Entscheidung für einen Wechsel nach Aue beeinflusst?

„Mit dem Wechsel nach Aue ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen. Als kleiner Junge war ich bereits oft im Stadion und dann jetzt die letzten Jahre auch wieder öfter, durch Papas Arbeit.

Jetzt selbst das Trikot tragen zu dürfen, macht mich unfassbar stolz. Also ja, die Verbindung hat den Wechsel bestimmt ein bisschen beeinflusst.“

Mit welchen Zielen blicken Sie auf die kommenden Jahre und welches langfristige sportliche Ziel verfolgen Sie persönlich?

„Ich möchte mich in Aue als Mensch und Fußballer weiterentwickeln und dem Verein helfen, wieder nach oben zu gelangen.“✦

 

Zum Interview mit Constantin Kresin vom FC Memmingen gehts HIER

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