Sevilla führt lange, Getafe bleibt dran
Lange Zeit sah es danach aus, als würde sich der FC Sevilla die Punkte sichern. Bereits in der 19. Minute brachte Kike Salas die Gäste per Kopfball nach einer Vorlage von Felix Correia mit 1:0 in Führung (19.). Getafe fand zunächst kein Mittel gegen die kompakte Defensive der Andalusier und musste mit dem Rückstand in die Pause gehen.
Getafe dreht nach der Pause auf
Mit zunehmender Spieldauer verlagerte sich das Geschehen immer mehr in Richtung des Sevilla-Tores. Der Ausgleich fiel schließlich durch Enes Ünal, der nach Vorarbeit von Martin Satriano zum 1:1 traf (68.).
Nur fünf Minuten später folgte die Szene des Abends. Satriano vollendete einen Angriff sehenswert zum 2:1 (73.), doch der Treffer sorgte unmittelbar für Diskussionen. In der Entstehung hatte der Linienrichter ein Foul an Sevillas Manu Bueno angezeigt. Schiedsrichter Victor Garcia Verdura ließ zunächst weiterspielen, pfiff nach dem Tor jedoch das vermeintliche Vergehen ab.
VAR greift ein und sorgt für Frust
Dann schaltete sich der Videoassistent ein. Nach Sichtung der Bilder änderte Garcia Verdura seine Entscheidung und erkannte den Treffer doch an. Das sorgte bei Sevilla für großen Unmut. Die Gäste konnten die Entscheidung kaum fassen, mehrere Spieler protestierten vehement und kassierten dafür Verwarnungen.
Während Getafe jubelte, musste Sevilla den Rückschlag erst einmal verarbeiten.
Rote Karte und endgültige Entscheidung
Die sowieso bereits aufgeheizte Schlussphase wurde in der Nachspielzeit noch turbulenter. Manu Bueno sah wegen einer Notbremse die Rote Karte (90.+1) und schwächte sein Team entscheidend.
Kurz darauf setzte Getafe zum Sieg an. Orel Mangala setzte den Schlusspunkt und traf nach Vorlage von Andres Garcia zum 3:1-Endstand (90.+4).
Drei Tore in 26 Minuten
Was lange nach einem Auswärtssieg für Sevilla ausgesehen hatte, verwandelte sich in den Schlussminuten in einen bitteren Abend für die Gäste. Nach der Führung durch Kike Salas (19.) drehte Getafe die Partie mit Treffern von Enes Ünal (68.), Martin Satriano (73.) und Orel Mangala (90.+4). Der VAR-Entscheid rund um das 2:1 und die Rote Karte gegen Manu Bueno prägten dabei eine Schlussphase, die bei Sevilla, welche gegenüber Getafe in der Liga eigentlich besser abschneidet, für reichlich Frust sorgte.
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