Rot-weiß Erfurt bleibt Spitzenreiter- Zwickau Fans gehen frühzeitig aus dem Stadion- Ein Torhüter wird als Feldspieler eingewechselt.
Der 15. Spieltag der Regionalliga Nordost hatte einiges zu bieten. Neben spektakulären Partien mit vielen Toren, entstanden einige Kuriositäten an diesem Spieltag. Unter Anderem spielten die Chemiker ersatzgeschwächt mit einem Torhüter als Feldspieler oder der eigene Mann klärt unfreiwillig den Siegtreffer in der Nachspielzeit weg. Was noch alles geschehen ist, wird hier kompakt berichtet.
Kuriose Schlussszene verhindert FSV 63 Luckenwalde Sieg
Ein Abstiegskracher am Freitagabend unter Flutlicht: Der 18. Platz empfängt den 16. Beide Mannschaften müssen anfangen zu punkten, ansonsten wird es im weiteren Saisonverlauf extrem schwer. Der FSV steht mit gerade einmal sechs Punkten aus 14 Spielen da, während Hertha BSC II zehn Zähler sammeln konnte.
Die Anfangsminuten gehören klar den Gastgebern. In der 18. Minute wagt der FSV den nächsten Vorstoß. Zunächst wird der Ball vertändelt, doch Lukas Will setzt energisch nach und erobert den Ball gegen Brekalo. Er schließt ab und es steht 1:0. Nach diesem Führungstreffer haben die Herthaner eine gute Antwort parat. Ogbaidze probiert es aus der Distanz, doch der Ball wird von Kühn geblockt und somit nicht gefährlich.
In der 40. Minute gibt es einen eigentlich ungefährlichen Freistoß für die Hertha. Dieser wird schnell ausgeführt. Ein Ball in die Tiefe auf Niklas Hildebrandt und es steht 1:1. Die zweite Halbzeit beginnt und wieder kommt der FSV besser aus der Kabine. Sakoufakis bedient Dahlke mit einer Flanke, doch dessen Kopfball geht knapp über das Tor. Danach hat Ndi von Hertha eine gute Einzelaktion und zwingt Jasper Kühn zu einer Parade.
In der 88. Minute haben die Herthaner noch einmal eine Riesenchance. Der eingewechselte Aslanidis zieht auf und schießt aus knapp elf Metern deutlich am Tor vorbei. Eine Minute später ist Pilger plötzlich frei durch und Schopper kann nur noch die Notbremse ziehen. Rot für Hertha BSC II!
Den darauffolgenden Freistoß schießt Schneider ans Außennetz. Dieser bringt in der Nachspielzeit noch einmal einen Eckball. Jannene kommt zum Kopfball. Es scheint, als würde der Ball ins Tor gehen, doch der eigene Mann Blaszczak steht genau in der Flugbahn und befördert den Ball über das Tor. Vermutlich wäre der Ball ohne seine Beteiligung im Netz gelandet.
So endet die Partie mit 1:1. Beide Mannschaften nehmen nur einen Punkt mit und bleiben weiterhin im Tabellenkeller.
FSV 63 Luckenwalde – Hertha BSC II 1:1
Will (18.) – Hildebrandt (40.)
Die formstarken Berliner machen einfach weiter
Nach dem 0:0 gegen Carl Zeiss Jena am vergangenen Freitag sollte in der heimischen Spielstätte gegen den RSV Eintracht der nächste Sieg her, um im Aufstiegskampf oben dranzubleiben. In der 6. Spielminute setzt Günay nach einer hohen Balleroberung das erste Zeichen und legt den Ball knapp am Tor vorbei.
Die Eintracht wird zunächst durch Standardsituationen gefährlich. Die Ecke von Kim findet Hasenbergs Kopf, doch dessen Kopfball geht nur über das Tor. In der 25. Minute geht dann aber das stärkste Heimteam der Liga in Führung. Sadrifar schickt Bölke, der den Ball zu Dadashov flankt. Dieser macht es technisch brillant und befördert den Ball mit hohem, angewinkeltem Bein ins obere linke Eck. Es ist sein achtes Saisontor.
Nach einer Kombination der Kukanda-Brüder spielen diese Pohlenz frei vor Sommer. Der lupft den Ball allerdings nur über das Tor.
In der zweiten Halbzeit kommt die Heimmannschaft gut aus der Pause und Bölke belohnt sich in der 56. Minute für seine starke Leistung. Gunte spielt einen langen Ball und Bölke hebt diesen über RSV-Keeper Löffler. Eine Minute später hat Kukanda erneut einen Abschluss, doch dieser stellt Sommer vor keine größeren Probleme.
Die Eintracht gibt sich nicht auf und so hat Jupolli noch einmal die Chance auf den Anschlusstreffer, scheitert jedoch erneut an Sommer. In der Schlussphase bekommt Jupolli eine weitere Möglichkeit. Er überwindet sogar Sommer, doch Mattmüller kann in höchster Not klären.
So gewinnt der BFC erneut ein Heimspiel und klopft ganz oben an. Die aktuelle Form spricht jedenfalls für die Mannschaft.
BFC Dynamo – RSV Eintracht 2:0
Dadashov (25.); Bölke (56.)
Der Heimbann von Lok Leipzig ist gebrochen
Für Lok Leipzig gilt es heute, die letzten Hoffnungen aufrechtzuerhalten und irgendwie den Anschluss nach oben zu finden, während die Altglienicker weiterhin oben Druck machen wollen. Die Leipziger wollen zudem ihren ersten Heimsieg der Saison feiern.
Sie ebnen schon früh den Weg, in welche Richtung dieses Spiel aus ihrer Sicht gehen soll. Adetula bringt die flache Flanke. Klatte hat den Ball zunächst, doch er lässt ihn aus den Händen gleiten und berührt ihn anschließend mit der Handfläche. Dies sieht der Schiedsrichter allerdings nicht und Arcalean schiebt zum 1:0 ein.
In der 31. Minute wird der Angriff erneut über Adetula eingeleitet. Dieser setzt sich gut durch und bringt den Ball zu Strasner. Der schlägt ein, zwei Haken, nimmt Maß und zirkelt den Ball halbhoch rechts ins Tor. Für die Leipziger läuft bis dato alles nach Maß.
Nach dem 2:0 gibt es auch das erste richtige Lebenszeichen von Altglienicke. Oduah kommt zum Kopfball, der allerdings am Tor vorbeifliegt. Eine Minute später hat Adetula die Chance zum 3:0, doch der Ball geht knapp am Tor vorbei. Kurz vor der Pause steht Adetula nach einer scharfen Hereingabe frei vor dem Tor, vergibt jedoch diese Riesenchance.
Auch in der zweiten Halbzeit kommen die Leipziger besser ins Spiel. Cevis schickt Arcalean, doch dieser scheitert im Eins-gegen-eins an Klatte und schießt den Ball am Tor vorbei. In der 59. Minute ist dann mal wieder Altglienicke an der Reihe. Saliger mit der Hereingabe auf Tattermusch und dieser erzielt das 2:1 und den Anschlusstreffer für die Gäste.
Doch nicht einmal zehn Minuten später ist der alte Rückstand wiederhergestellt. Merkel zieht mit einem starken Antritt an und legt auf Arcalean ab. Dieser tunnelt Klatte und schnürt seinen Doppelpack. Dieses Tor drückt der Partie endgültig den Stempel auf.
Auch wenn Altglienicke noch einmal zu Chancen kommt, gewinnt Lok Leipzig sein erstes Heimspiel der Saison und rückt zumindest auf sechs Punkte an Altglienicke heran. Der Weg ganz nach oben ist jedoch weiterhin ein sehr schwerer.
Lok Leipzig – VSG Altglienicke 3:1
2x Arcalean (16., 67.) ; Strasner (31.) – Tattermusch (59.)
Hacke, Latte, Unentschieden
Das brisante Duell in Magdeburg zwischen Magdeburg II und dem Halleschen FC verläuft in der Avnet Arena kurios. Die Magdeburger boykottieren die Spiele gegen Halle, weshalb nur der Auswärtsblock gefüllt ist.
Nach mehreren guten Gelegenheiten auf beiden Seiten durch Benyamina und Tony Reitz wird es in der 14. Minute zum ersten Mal richtig gefährlich. Trkulja kommt nach einem Eckball zum Kopfball und trifft nur die Latte. Anschließend kommt Benyamina für Halle zum Abschluss, wobei Tony Reitz den Ball entscheidend mit der Hacke abfälscht.
In der 25. Minute haben die Magdeburger einen Eckball. Dieser wird kurz ausgeführt. Tony Reitz schließt aus der Distanz ab, Bendel pariert zur Seite. Wietmann steht bereit und kann den Ball noch einmal in die Mitte bringen. Über Umwege gelangt dieser zu Sivic, der den Ball per Kopf im Tor unterbringt.
Eigentlich kommen die Magdeburger besser aus der Kabine, doch zehn Minuten nach der Pause gibt es einen Freistoß für Halle. Atilgan bringt ihn in den Strafraum. Der Magdeburger Schlussmann Kampa fliegt am Ball vorbei. Nach großem Gedrängel kommt Stierlin an den Ball und schiebt ihn per Hacke zum 1:1 ein.
Die Magdeburger machen dennoch weiter. Über links wird ein Angriff ausgespielt und Lee kommt zum Abschluss, der allerdings nur am Pfosten landet. In der 65. Minute kommt es nach einer durchgerutschten Ecke der Magdeburger erneut zu einem Pfostentreffer.
Die Magdeburger waren zwar die bessere Mannschaft, doch aufgrund der mangelnden Chancenverwertung kommt es zur Punkteteilung.
Magdeburg II – Hallescher FC 1:1
Sivic (25.) – Stierlin (55.)
Die Vereinslegende mit dem entscheidenden Treffer
Nach dem Derby will Aue gegen Jena an die Leistung anknüpfen und den nächsten Sieg einfahren, während Jena weiterhin Druck nach oben ausüben möchte.
Kokovas sorgt für die erste große Chance. Er führt einen Freistoß aus und Härting muss sich lang machen, um diesen zu parieren. In der 27. Minute hat Jena die Großchance der Partie. Männel pariert eine Flanke nach vorne. Dort steht Lankford, der eigentlich nur noch einschieben muss. Er schießt den Ball allerdings in die Maschen.
Die Partie ist intensiv, doch viele zwingende Torchancen gibt es nicht. In der zweiten Halbzeit kommt Aue gut aus der Kabine und belohnt sich in der 57. Minute. Skarlatidis schließt ab. Härting pariert, doch Marcel Bär schaltet am schnellsten und verwertet den Abpraller zum 1:0.
In den Schlussminuten setzt Aue auf Konter. Heidrich zieht nach vorne und zwingt Reddemann, der bereits eine Gelbe Karte gesehen hat, zum Foul. Dieser darf nach Gelb-Rot frühzeitig duschen gehen.
Marcel Bär hat in der 82. Minute noch einmal die Chance auf das 2:0. Sein Abschluss wird jedoch entscheidend abgefälscht. Nach dem Platzverweis wird Jena nicht mehr gefährlich und so gewinnt Aue gegen Jena mit 1:0.
Erzgebirge Aue – FC Carl-Zeiss Jena 1:0
Bär (57.)
Auswärtsfans verlassen frühzeitig das Stadion
Nach der Derbyniederlage müssen die Zwickauer mal wieder punkten. An diesem Spieltag treffen sie auf den BFC Preußen.
Die Gastgeber kommen besser in die Partie. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß treibt Fontaine den Ball nach vorne und macht das Spiel breit. Ben Meier kann anschließend in die Mitte flanken, wo Frank zum 1:0 einköpft.
In der 30. Minute hat Finn Kramer die Chance auf das 2:0. Per Dropkick streift sein Abschluss allerdings nur die Latte, da der Keeper noch entscheidend am Ball ist. Der darauffolgende Eckball wird brandgefährlich. Nicholas Frank trifft erneut per Kopf die Latte, doch wieder ist es Hiemann, der entscheidend eingreift.
Zwickau spielt eine schwache Partie und die Preußen liegen zur Pause verdient in Führung. Die Gäste kommen mit einigen Chancen gut aus der Kabine, doch nach rund einer gespielten Stunde sind wieder die Preußen am Zug. Eine Hereingabe wird nicht richtig geklärt und findet den Weg zu Stein. Dieser zieht einfach mal ab und trifft zum 2:0 ins untere rechte Eck.
Das 3:0 fällt schließlich nach einem Aufbaufehler der Zwickauer und Fontaine kann einschieben. Damit ist der Stecker endgültig gezogen.
Die Zwickauer Fans verlassen bereits in der 84. Minute den Auswärtsblock. Nach der Derbyniederlage und dieser weiteren Pleite kriselt es mächtig in Zwickau.
BFC Preußen – FSV Zwickau 3:0
Frank (8.); Stein (61.); Fontaine (84.)
Ersatzkeeper als Feldspieler- Personalnot bei Leipzig
Elf Spieler fehlten den Leipzigern in Greifswald und dennoch galt es, wichtige Punkte gegen die Greifswalder zu holen, die nach der Niederlage in der vergangenen Woche wieder einen Sieg einfahren wollten.
In der 9. Minute leiten sie diesen ein. Seidemann bringt den Ball zu Leipertz, der seinen Körper geschickt einsetzt, sich dreht und zum 1:0 trifft.
Danach kommen die Chemiker zur Antwort. Ein langer Ball wird gefährlich und Semic will ihn klären. Daraus entsteht ein Querschläger, der im eigenen Tor landet. Die Greifswalder zeigen sich davon nicht geschockt. Sie laufen weiterhin hoch an und erobern gegen Schlussmann Bergmann den Ball. Leipertz kommt zum Abschluss, doch dieser ist viel zu schwach und Bergmann kann noch reagieren.
Danach folgt eine starke Umschaltaktion der Gastgeber, bei der Niemitz den Ball zu Seidemann verlagert. Dieser bringt die flache Hereingabe und Bokake Bolufe scheitert am stark parierenden Bergmann. Ein paar Minuten später wird Bergmann erneut von Leipertz geprüft. Er pariert wieder, doch Semic bekommt den Abpraller, den er allerdings leichtfertig vergibt.
In der zweiten Halbzeit verteidigen die Chemiker sehr leidenschaftlich, sodass die Partie zunehmend abflacht. Erst in der 80. Minute haben die Greifswalder noch einmal eine Chance, die Aliji auf der Linie klärt.
Ein Highlight hat die Partie allerdings noch zu bieten: Der Ersatzkeeper Florian Horenburg kommt bei Chemie als Feldspieler in die Partie, da die Leipziger keine weiteren Bankspieler mehr zur Verfügung haben.
Kurz darauf wird die Partie abgepfiffen und Leipzig erkämpft sich einen Punkt im Norden.
Greifswalder FC – BSG Chemie Leipzig 1:1
Leipertz (9.) – Semic (12.) (ET)
Sieben Treffer und zwei rote Karten – Spektakel in der Hauptstadt
Tasmania Berlin und der Chemnitzer FC gehen mit unterschiedlichen Zielen in diese Partie. Tasmania will die Klasse halten, während Chemnitz aufsteigen möchte. Dabei sind die Chemnitzer bereits seit zwei Spielen ohne Sieg, während die Neuköllner ihre letzten beiden Partien tatsächlich gewinnen konnten.
Die Berliner kommen auch besser in die Partie. In der 16. Minute hat Grigoriadis die Chance zum 1:0, scheitert jedoch an Richter. Eine Minute später kommen die Chemnitzer zum Zug. Pistol probiert es aus der Distanz und trifft zum 0:1 für den Favoriten. Zwei Minuten später erhöht Jonas Marx per Schlenzer auf 0:2. Die Chemnitzer wirken in dieser Phase wie befreit.
Doch dann kommen die Berliner kurz vor der Pause durch Berko wieder heran. Der Ball wird über links ins Zentrum gespielt und dort steht er goldrichtig. Er kann den Ball zum Anschlusstreffer verwerten.
Doch nur drei Minuten nach Wiederanpfiff ist der alte Abstand wiederhergestellt. Eine Klärungsaktion landet bei Geipl, der abschließt und den dritten Treffer für die Chemnitzer erzielt. Wiederum drei Minuten später verursacht Eppendorfer einen Elfmeter. Berko tritt an und Richter kann parieren, doch Collins verkürzt im Nachschuss auf 2:3.
Den Chemnitzern gleitet die Partie nun zunehmend aus der Hand. Ein missglückter Abschlag landet bei Numic. Dieser bringt eine Flanke in den Strafraum, die mit der Brust zu Yajima abgelegt wird. So holen die Neuköllner tatsächlich den Rückstand auf.
Danach beruhigt sich die Partie zunächst, doch Tasmania Berlin unterläuft im Spielaufbau ein Riesenfehler. Chemnitz profitiert davon und Berlinski bringt die Gäste wieder in Führung.
In der 82. Minute bekommt dann auch noch ein Tasmanier die Gelb-Rote Karte. Pedro Magalhaes trifft Geipl am Fuß. Der Trainer der Heimmannschaft beschwert sich zu heftig und sieht ebenfalls die Rote Karte.
In der Nachspielzeit hat Labbouz noch einmal die Doppelchance zum Ausgleich. Zunächst pariert Richter, doch der Ball kommt noch einmal zurück. Labbouz probiert es mit einem Fallrückzieher, doch dieser geht nur an die Latte.
Die beiden Mannschaften bieten ein wahres Spektakel, das der Favorit mit viel Glück für sich entscheiden kann. Chemnitz ist jedoch weiterhin auf der Suche nach Stabilität.
Tasmania Berlin – Chemnitzer FC 3:4
Berko (41.) ; Collins (51.) ; Yajima (57.) – Pistol (17.) ; Marx (19.) ; Geipl (49.) ; Berlinski (69.)
Ein deutlicher Klassenunterschied zwischen Erfurt und Babelsberg
In der letzten Partie des Spieltages trafen Rot-Weiß Erfurt und Babelsberg 03 aufeinander. Die Erfurter wollen ihre Tabellenführung verteidigen, während die Babelsberger weiterhin nach Konstanz suchen.
Die Erfurter starten früh gut in die Partie. Ein langer Ball gelangt zu Caciel und dieser sieht in der Mitte Quiala Tito. Der schiebt den Ball ins Tor und schon in der 3. Minute geht der Spitzenreiter in Führung. In der 16. Minute kommt die Flanke erneut über rechts und Ikene kann auf 2:0 erhöhen. Die Weichen für den Sieg sind damit früh gestellt.
Die Erfurter kontrollieren das Spiel und in der 35. Minute trifft Wolf zum vermeintlichen 3:0. Doch Quiala Tito steht im Abseits und befindet sich zudem in der Sichtlinie des Keepers. Deshalb wird das Tor zurückgenommen.
In der zweiten Halbzeit werden die Potsdamer besser, kommen allerdings noch nicht zu zwingenden Torchancen. Mitten in ihrer stärkeren Phase kommt jedoch der Top-Torschütze der Liga zum Zug. Bei einem Konter bekommt Forkel den Ball und schließt trocken in den Winkel ab. Die Partie ist nun endgültig entschieden.
In der 80. Minute gibt es den Ehrentreffer nach einem schnell ausgeführten Freistoß. Wegener wird in den Lauf geschickt und schießt Boboy an. Der Ball landet schließlich über der Linie. Ein Eigentor bringt Babelsberg zumindest noch auf die Anzeigetafel.
Erfurt erhöht anschließend noch auf 4:1. Hajrulla trifft nach einem Freistoß per Kopf und so gewinnt Erfurt die nächste Partie. Der Tabellenführer unterstreicht damit eindrucksvoll seine Ambitionen und bleibt weiterhin an der Spitze der Regionalliga Nordost.
FC Rot-Weiß Erfurt – FC Babelsberg 03 4:1
Quiala Tito (3.) ; Ikene (16.) ; Forkel (74.) ; Hajrulla (87.) – Boboy (80.) (ET)
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