Ausgangslage
Der VfL Bochum steht nach acht Partien auf Platz 16 mit sieben Punkten in der 2. Bundesliga. Dabei stellt die Mannschaft mit Abstand die schlechteste Offensive. Gerade einmal fünf Tore konnten die Bochumer in dieser Saison erzielen. Auch in der letzten Saison begannen sie miserabel und entließen als erstes ihren Trainer. So wurde Uwe Rösler installiert, der die Bochumer stabilisierte – doch nun droht die nächste sportliche Krise.
Was läuft schief?
Während die Defensive der Bochumer zumindest einigermaßen stabil steht, stellt die Offensive die klare Problemzone dar. Fünf Tore in acht Partien ergeben einen Schnitt von 0,625 Toren pro Partie. Somit schießen die Bochumer im Schnitt weniger als ein Tor pro Partie. Um in der Liga konkurrenzfähig zu sein, ist das zu wenig. Die Offensivreihe der Bochumer, bestehend aus Hofmann, Miyoshi, Holtmann und Rasmussen, konnte dabei bislang nicht überzeugen. Das Problem der Mannschaft ist die klare Statik und Eindimensionalität der Spieler.
Uwe Rösler vor dem Aus?
Die Kritik an Uwe Rösler wächst. Das Festhalten an der Startelf sowie die fehlende Weiterentwicklung stellen klare Fehlbereiche dar. Wenn Rösler die offensiven Probleme nicht bald beheben sollte, könnte sein Trainerstuhl wackeln. Dabei war vor wenigen Wochen noch eine Vertragsverlängerung in Aussicht. Wenn Röslers Mannschaft die nächsten Partien weiterhin nicht überzeugt, können die ohnehin bestehenden Diskussionen noch größer werden, und der ehemalige Manchester-City-Spieler könnte um seine Zukunft bangen.
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