Entwarnung beim DFB‑Star:
Angelo Stiller hat sich im Spiel gegen Hoffenheim lediglich eine Knieprellung zugezogen, wie der VfB Stuttgart am Sonntagabend offiziell bestätigte.
Im Bundesliga‑Duell am Samstag war der Nationalspieler nach einem harten Zusammenprall mit Hoffenheims Abwehrmann Ozan Kabak im Strafraum liegen geblieben. Zwar spielte Stiller zunächst noch rund zehn Minuten weiter, musste aber schließlich passen. Bereits nach 34 Minuten und beim Stand von 0:1 nahm Trainer Sebastian Hoeneß ihn vom Feld. Die Partie endete mit einer knappen 1:2‑Niederlage für den VfB.
Direkt nach dem Abpfiff hatte Hoeneß leichte Entwarnung gegeben: Nach ersten Informationen handele es sich um ein Hämatom am Knie, das Stiller beeinträchtigt habe. Wie schwer die Verletzung tatsächlich sei, habe zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht festgestanden.
Unverständnis zeigte der Stuttgarter Coach bei der Bewertung der Szene. Gemeinsam mit Sportvorstand Fabian Wohlgemuth wunderte er sich darüber, dass weder ein Strafstoß gepfiffen noch der VAR eingeschaltet wurde. „Für mich ist das ein Foul“, sagte Hoeneß nach Ansicht der TV‑Bilder. „Man sieht deutlich, wie sein Knie wegknickt. Der Kontakt, der Schmerz, der Schrei – das passiert alles ohne Verzögerung.“ Schiedsrichter Sven Jablonski erklärte ihm anschließend, die Situation nicht gesehen zu haben. Für Hoeneß nicht nachvollziehbar: „Dafür gibt es ja den VAR. Dann sollte man ihm zumindest die Möglichkeit geben, die Szene noch einmal zu überprüfen“, kritisierte er.
Nach dem schwachen Saisonstart steht der VfB bei drei Punkten und empfängt am kommenden Samstag den BVB zum Topspiel um 18:30 Uhr. Auch die TSG Hoffenheim hat drei Zähler auf dem Konto und tritt am Sonntag, den 19.09. um 19:30 beim SC Paderborn an.
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