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Europa League/ Conference League Theme
Quelle: KI-generiert

Während Hoffenheim den Tabellenführer Lyon mit 3:0 abschießt, erlebt Freiburg in Monaco einen Abend, der die Euphorie der vergangenen Wochen abrupt stoppt.

Hoffenheim mit befreiendem Sieg

Nach zwei ernüchternden Niederlagen zum Start der Europa-League-Ligaphase stand die TSG Hoffenheim unter Druck. Gegen Olympique Lyon, den bislang makellosen Europapokalstarter, drohte der nächste Rückschlag. Doch die Kraichgauer lieferten genau das Gegenteil: einen mutigen, aggressiven und in seiner Konsequenz beeindruckenden Auftritt.

Von Beginn an setzte die TSG Lyon unter Stress. Robin Hranac zwang Dominik Greif früh zu einer Glanztat, Oliver Baumann hielt auf der Gegenseite gegen Nakamura und Boudache stark dagegen. Die Partie war intensiv – und sie nahm kurz vor der Pause Fahrt auf.

Ein weiter Einwurf, eine Kopfballverlängerung von Tim Lemperle, ein technisch feiner Moment von Andrej Kramarić: Der Kroate köpfte aus spitzem Winkel ins lange Eck und belohnte Hoffenheim für einen engagierten Auftritt (45.+4).

Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Adam Daghim in der Sinsheimer SNP-Arena auf 2:0 (49.). Ein missglückter Klärungsversuch der Lyoner landete bei Kramarić, der gedankenschnell weiterleitete – Daghim blieb cool und schob flach ein. Mit der Führung im Rücken kontrollierte Hoffenheim das Spiel, Lyon fand kaum noch Lösungen.

Den Schlusspunkt vor 21.029 Zuschauern setzte Adam Hložek, der nach einer sehenswerten Kombination über Kabak, Asllani und Kramarić aus 16 Metern zum 3:0 traf (83.). Matchwinner Kramarić war an allen Treffern direkt beteiligt.

Für Hoffenheim ist es der zweite Pflichtspielsieg in Folge nach dem Erfolg in Gladbach. Und der erste Sieg überhaupt gegen Lyon, nachdem die bisherigen drei Duelle stets unentschieden endeten. In der Europa League ist die Ausgangslage damit wieder deutlich freundlicher – auch wenn am Sonntag um 15:30 Uhr mit Leverkusen die nächste große Prüfung wartet.

Freiburg verliert trotz überwiegender Dominanz deutlich

Während Hoffenheim jubelt, erlebt Freiburg in der Conference League einen Abend zum Vergessen. Das 0:3 im Fürstentum gegen die AS Monaco zeigt schonungslos, wie schnell die Formkurve kippen kann.

Die Partie vor 4.783 Zuschauern begann mit einem frühen Schock: Yannik Engelhardt musste nach einem Zusammenprall bereits nach 15 Minuten verletzt raus. Freiburg verteidigte zunächst ordentlich, doch Monaco fand immer wieder Wege hinter die Abwehr. Backhaus rettete mehrfach stark – gegen Coulibaly, gegen Brunner –, doch kurz vor der Pause schlug der Shootingstar zu.

Paris Brunner, zuletzt wegen seiner Kopf-ab-Geste in der Liga gesperrt und nun wieder im Fokus, lupfte den Ball erst über Max Rosenfelder und blieb anschließend eiskalt vor Backhaus (45.+2). Ein Moment individueller Klasse, der Freiburg ins Hintertreffen brachte.

Nach der Pause zeigte der Sport-Club ein anderes Gesicht. Kübler und Matanović kamen jeweils zu Chancen, doch Hrádecký parierte stark. Freiburg drückte, sammelte Eckbälle, suchte den Weg nach vorne – aber die Durchschlagskraft fehlte.

Monaco dagegen blieb über Konter brandgefährlich. U21-Nationalspieler Brunner tauchte erneut frei auf, Camara verwertete einen Abpraller zum 2:0 (83.), und in der Nachspielzeit setzte EX-Barça Ansu Fati den Schlusspunkt (90.+2). Ein Abend, der Freiburgs Titelmission in der Conference League spürbar bremst.

Mit drei Punkten nach zwei Spieltagen gerät der direkte Achtelfinal-Einzug unter Druck. Und vor dem Bundesliga-Topspiel gegen die Bayern (Sonntag/17:30 Uhr) ist klar: Die Breisgauer müssen sich schnell wieder fangen und die Leistung des makellosen Saisonbeginns abrufen.

 

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