- 14. Oktober 2026
- Leon Venzke
Was ist passiert?
Laut DAZN-Journalist Pablo Pinto interessiert sich der FC Getafe für den ehemaligen BVB-Star Jadon Sancho. Nachdem sich Getafe letzte Saison für die Conference League qualifizieren konnte, stehen sie dieses Jahr nur auf Platz 14 mit gerade einmal vier Toren nach acht Spielen. Das bedeutet die schlechteste Offensive zusammen mit Aufsteiger Málaga.
Wenn die Offensive doch wichtig wird
Das Erfolgskonzept der Azulones lag letzte Saison bei der stabilen Defensive. Mit gerade einmal 38 Gegentoren in der abgelaufenen Saison bildete die Abwehr den Schlüssel für den Erfolg. Dabei schoss man selbst nur 32 Tore und hatte die zweitschlechteste Offensive. Durch diese Kompaktheit konnte man das jedoch kompensieren. Dieses Jahr stehen schon zehn Gegentore auf dem Konto. So wird die Offensive wichtiger, die jedoch immer noch nicht so agiert, wie erhofft.
Sancho – der Heilsbringer?
Jadon Sancho würde ein neues Profil in die Offensive bringen. Seine Eins-gegen-eins-Qualitäten sind bekannt und würden im Kader von Getafe herausragen. Zudem ist er ein Spieler, der in wichtigen Spielen immer wieder aufblühen kann. Dabei denkt man immer wieder an die Spiele in der Champions League im BVB Trikot in der Saison 23/24 zurück. Jedoch zeigt er seit Jahren nicht mehr die Leistung, die er beim BVB einst zeigen konnte.
Wie wahrscheinlich ist eine Einigung?
Das Problem für eine Einigung könnte die hohe Gehaltsforderung von Jadon Sancho sein. Der Engländer soll zuletzt bei Aston Villa knapp mehr als 15 Millionen im Jahr verdient haben. Er und seine Agentur seien laut Berichten bereit, für Getafe auf ein so hohes Gehalt zu verzichten, da dies nicht stemmbar wäre. Vielmehr steht eine Forderung von 4-5 Millionen Euro im Jahr im Raum. Ob diese Gehaltsforderungen für Getafe akzeptabel sind, wird sich zeigen. Klar ist, dass er sofort zu einer der Topverdiener im Verein avancieren würde.
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